400. Eintrag

Dieses Tagebuch – mit begeistertem Herzklopfen eingerichtet vor über einem Jahr, als einen Ort, mich ungeachtet aller äußeren und inneren Einflüsterungen, Kommentare, Meinungen, frei zu äußern, wohl wissend, und dann auch erfahrend, was sich der freien Äußerung innerlich in den Weg stellt. Vieles konnte ich schreiben, was ich nicht sagen konnte. Ich kam in den Fluß des Ausdrückens selbst, und das war sehr wichtig. Mir Luft machen und meinem Innenleben einen berechtigten Freiraum einräumen. Natürlich hat es auch etwas in mir ausgelöst, wenn jemand einen Kommentar schrieb, wenn die Seite oft, oder lange Zeit gar nicht aufgerufen wurde, und von wem. Was und wie habe ich geschrieben, wenn ich daran dachte, wer es lesen würde und wer nicht ? Wann wollte ich unterhalten, gefallen, streiten, rechtfertigen, klug und gebildet erscheinen ? Wann ist es mir gelungen, einfach nur herauszubringen, was ich ich empfinde, was ich fühle, sehe, was mich bewegt ? Wann mußte ich es mir übelnehmen, dass ich es nicht konnte oder wollte, und wann nicht ? Wann wollte ich Kunst machen, statt einfach zu schreiben ? Welche Artikel berühren mich selber heute noch und bei welchen zieht sich etwas vor Peinlichkeit zusammen ? Es geht nicht um eine Auflistung, was ich geschafft habe oder nicht. Da war der Impuls, die Ausrichtung, und so hat es stattgefunden.

Heute beim 400. stelle ich fest: Nun möchte und muß ich es anderen auch direkt mitteilen, was mir wichtig ist. Und ich möchte, brauche eine Antwort darauf. Einen Widerhall, eine Resonanz, einen Spiegel. Es bleiben immer Dinge, die kommen nur im Stillen heraus und brauche keinen konkreten Empfänger. Aber als die Not groß war, da mußte das Wesentliche sofort erfasst werden und heraus, um den nächsten Schritt tun zu können. Und es mußte jemandem gesagt werden, so peinlich es auch erschien. Die Angst, meine innere Not zu zeigen, ist groß. Die Schwäche hilft mir, das Wesentliche zu tun und Überflüssiges zu lassen.

Mit dem gefühlten Schmerz und der Angst scheint vieles aussichtslos, zu schwer. Ohne ihn verschwindet die Lebendigkeit. Mit ihm tauchen Erinnerungen auf: was ich immer wollte, was ich schon konnte, was mir gegeben ist.

Traum: Ich habe ein Baby auf dem Schoss sitzen und bin ganz entzückt von ihm. Es rutscht ein Stück tiefer, und strampelt vergnügt mit den Beinen, die in meinen Händen liegen. Diese Energie überträgt sich auf meinen ganzen Körper und ich versinke für einen Moment darin. Dann komme ich wieder zu mir und denke: Das ist ähnlich wie beim Sex, aber es ist einfach energetisches Verschmelzen. Das Denken hört auf, und Körper und Bewußtsein werden komplett durchrieselt. Ganz leicht und normal, ein Hinein-gezogen-werden.

In mir hat es eine tiefe Schicht freigelegt und darum geht es für mich. Ich habe die Vorstellung loszulassen, dass es eine Chance gewesen wäre, ein bißchen was aufzulösen von den Grundannahmen, so wie mit W. Es ergibt sich oder eben nicht. Ich kann tatsächlich nicht einschätzen, in welcher inneren Lage er sich befindet und wie seine Weltsicht eigentlich ist. Es sind Vermutungen und Vorstellungen. Ich weiß nicht, mit wem ich da gesprochen habe. Ich bedauere und betrauere das. Nur so kann ich das betrauern, was da schon vor vielen Jahren in mir gestorben ist und keine Chance bekommen hatte.

W. und ich sprachen über Tauschkreise und die Einschätzung eines Wertes. Wir kamen auf das Beispiel: “Du kannst meinen alten Schaukelstuhl haben. – Was willst du dafür ? –  Ich fragte: Was hast du zu bieten ? – Nein, -sagte er, du mußt sagen, was du haben willst. Was brauchst du ? – So herum fiel mir aber nichts ein. Klar, dass ich eine Menge von Dingen bräuchte, die ich wegen Geldmangel aufgeschoben habe. Gleichzeitig war ich mir nicht sicher, ob ich sie wirklich brauche, und wenn ja, was am nötigsten. Auch dazu fiel mir nichts Konkretes ein. Da wären noch Dienstleistungen. Oder irgendwas Witziges. Ich versuchte, durchzugehen, was er haben könnte, was ich brauche. Nein, sagte er, nicht überlegen, ob ich das habe. Einfach so brauchen. Ich merkte, dass ich etwas Tieferes überspielte. Ich würde mir nicht trauen, etwas zu nennen, von dem ich annehme, dass er es eher nicht geben kann oder will. Das wäre unverschämt, und es wäre eine schmerzliche Enttäuschung, wenn ich es wirklich dringend gebraucht hätte. Ich müßte den ganzen Mangel wieder fühlen. Nicht schon wieder ! Mir fiel ein, dass ich gern öfter mit ihm am Tisch sitzen und Kaffeetrinken und reden würde, am liebsten im selben Moment. Und mit E. und C. Das war auch blitzartig das erste, was als Gefühl und Bild aufgetaucht war. Aber eigentlich hab ich gar nichts gebraucht, weil ich mich mit dem Gespräch, und der Frage an sich, und mit dem Projekt und dem Wie, in dem Moment geborgen fühlte. Und dieses Treffen wird es auch wirklich geben. Es muß auch das sein, was mein Körper über den Blutverlust einfordert. Zuerst muß es mir gut gehen. Und es geht mir gut, wenn ich mich verbunden fühle. Das Beispiel ist eigentlich das gleiche Gefühl, dass mich zögern läßt, U. anzurufen, oder überhaupt im Leben ein Bedürfnis zu äußern.

Puzzleteile:  Als ich im Juni zu U. fuhr- die Holzer-Reise, bekam ich meine Tage, viel zu früh. Im Juli und August weiß ich es nicht mehr. Im Oktober fiel mir erst auf, dass sie mindestens einmal, möglicherweise zweimal ausgeblieben waren. Das wäre ab Anfang September gewesen, als ich mich als Frau und Mensch zu Boden geschlagen fühlte. Es fing sehr langsam und ansatzweise Mitte November wieder an, als ich anfing zu arbeiten, wurde dann normal Anfang Dezember, dann immer stärker, und geht seitdem in Wellen zwischen stark und normal. Insgesamt geht es seit über sieben Wochen.

Als mein Vater am Telefon sagte, er wäre auf meine Seite gestoßen, und ich Angst hatte, es könnte diese Seite sein, habe ich auf diese Angst tatsächlich reagiert, und versucht Spuren zu verwischen. Ich hatte an die Möglichkeit der “Entdeckung” zwar schon gedacht. Aber ich habe darauf vertraut, dass mein Eigenleben, das Gefühl meiner Berechtigung, zu sein und zu leben, was ich bin, stark genug ist, um auszuhalten, was immer dann kommt. Im Gespräch merkte ich aber, dass das “Vernichtende” nicht nur das wäre, w a s er dazu sagt und w i e  er es sagt. Vorallem die Art, wie ich automatisch darauf reagiere. Ich würde zurücknehmen und verleugnen, was ich nur kann, um nicht kurz und klein gemacht, und am Boden zerstört zu werden. Mit dem anschließenden Gefühl von Selbstverachtung.

Im Traum: Frauen müssen der Reihe nach den Kopf in eine Schlinge stecken. Dann müssen die Füße bis zum Boden reichen. Wenn kleinere Frauen gerade noch mit den Zehenspitzen den Boden erreichen, haben sie Glück gehabt. Vorrang hat, dass der Kopf in der Schlinge bleibt. Darüber sind sich alle Beteiligten einig.

Der Grad der Bemühung, sich anzupassen, um akzeptiert zu werden, um nicht abgelehnt zu werden, um dazugehören zu dürfen, um zu überleben.

Freundlichkeit, Herzlichkeit, Zugewandtheit, Aufmerksamkeit, Interesse – das wollte ich. Kann von Wollen die Rede sein ? Man ist mit jemandem befreundet, weil sich das so ergeben hat, weil es auf beiden Seiten vorhanden war. Nicht Flirt, Affäre, Beziehung – dafür brauche ich das andere als Grundlage, sonst regt sich nichts (mehr) bei mir. Ich habe immer wieder versucht, mich anders, besser zu erklären, Fragen zu stellen. Es gab keine Reaktion, kein Entgegenkommen, nur Ausweichen, und das Bestehen auf dieser Mann-Frau-gesucht-Ebene. Ich wollte ihn von dieser Schiene herunterholen, auch in meinem Interesse. Aber es war vergeblich und ich dachte, dann muß er eben bis zum Anschlag fahren. Und auch bei dem Treffen hatte er kein Erbarmen: Traumfrau ja oder nein- und tschüß ! Trotzallem habe ich bis zu dem Treffen an dem Kontakt geklebt wie ein Kind. Ich hatte außer ihm niemanden, mit dem ich mich über all diese Dinge unterhalten konnte, die geistige Ebene, die Interessen, das Feinsinnige. Dass es mir schlecht damit ging, das Michabfertigenlassen, das Ringen um ein freundliches Wort, brauchte lange, um mir voll bewußt zu werden. Es konnte nicht wahr sein, es durfte nicht wahr sein.

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Zur Eingangstür der Musikschule führen zwei Stufen, und der Boden davor war heute ganz vereist. Eltern wie Schüler stolperten zur Tür herein und hinaus. Mir kam das Bild von aufgereihten Krankenhauspatienten mit Gipsarmen und – beinen. Ein Neuer wird zur Tür hereingeschoben, guckt in mitfühlende bis gelangweilte Gesichter, allgemeines Schweigen, bis sich dann doch einer hinreißen läßt: ” Na,…auch Klavierunterricht gehabt ?”

Der Moment, als wir an dem Auto vorbeigingen: Die Frau hatte den Kofferraum geöffnet und war dabei die Schuhe zu wechseln. Vielleicht wollte sie in die Semperoper. Sie hatte ihren Schuh ausgezogen und schob gerade ihren nackten Fuß in den schönen Schuh, den sie auf den Boden gestellt hatte. Ich sah es, und ich sah, wie J. es sah, und ich wußte, was er dachte: So was will ich, und nicht so eine, wie die, neben der ich jetzt herlaufen muß. Ein schwarzer, heißer Ascheregen ging durch mich hindurch in den Boden, und ich gleich mit. Das war doch abzusehen von Anfang an, und ich wollte es provozieren, um es endlich hinter mich zu bringen. Ich hatte noch gehofft, er würde versuchen, die Kluft mitfühlend zu überbrücken. So wie ich hoffte, dass wir uns bei Sepp Holzer auf gleichwertigem Boden begegnen könnten. Denn dieser “kleinste” und grundlegende gemeinsame Nenner war aus meiner Sicht die einzige Chance, sich zu verständigen. Aber es sollte nicht in der Natur, sondern auf dem Marktplatz der Eitelkeiten stattfinden. Das ist es immer gewesen mit Männern und überhaupt: das Gefühl tiefster Minderwertigkeit. Ich bin nur geduldet. Was sich von Minute zu Minute ändern kann, wenn etwas Besseres oder Wichtigeres auftaucht.

Dieser Tag verschließt mir den Mund und sagt: Nimm mich ernst ! Nach der zweiten Nacht mit wenig Schlaf hatte ich unter dem Auge eine Schwellung. Die Haut war so ausgetrocknet und klebend, wie bei alten Leuten. Nach dem Kühlen ging es weg. Ich bin wie immer gegen 7 losgegangen, die Kälte war feucht und mir schmerzten die Ohren. In der Schule war mir schwindlig vor Müdigkeit. Ich konnte mich nur langsam bewegen und mußte alle halben Stunden zur Toilette, denn die Blutung ist seit gestern wieder sehr stark. Das macht mir jetzt doch Sorge, es dauert inzwischen über sechs Wochen. Ich verstehe nicht, was es mir sagen soll, außer dass ich Ruhe brauche. Aber darauf höre ich nicht, weil ich dann zum Arzt müßte. Man würde garantiert was “Ernstes” finden. Etwas anderes zu simulieren, da sträube ich mich, obwohl ich das früher in meiner Schulzeit oft und erfolgreich gemacht habe. Einen offiziellen Krankheitsstatus hatte ich seit vielen Jahren nicht, ich will nicht mal zum Schein dahin.

Gestern hatte ich beschlossen, nun endlich U. anzurufen. Jetzt habe ich sogar ein Symptom, da ist es notwendig. Wichtig genug. Andernfalls “geht es ja immer noch”. Was ich heute so gedacht habe, sollte ich mal aufschreiben: Ich wußte, dass U. Besuch hatte. Da muß ich ja nicht unbedingt anrufen. Heute hat mir E. geschrieben, dass sie zur Ist-Klärung fährt. Da hab ich also die “Gelegenheit” verpaßt, in den letzten Tagen anzurufen,  und nun hat er schon wieder Wichtiges zu tun. Dann kann es immer noch sein, dass ich nicht offen genug sein kann und der Anruf “umsonst” ist. Und selbst wenn ich alles verständlich erzählen könnte, würde es an den Tatsachen nichts ändern. Tatsachen, von denen ich denke, ich weiß nichts Genaues, kann nur vermuten, auch bei mir selbst, also brauche ich nicht genau hinzusehen. Und soll ich ihm den Zorn vor die Füße kippen? Wohin mit der sprachlosen Wut, wenn sie beim Erzählen hochkommen sollte ? Wird er sie verstehen, oder muß ich gleich mich selbst ansehen ? Würde ich fluchen und schimpfen auf diese unreife Art wie meine Schüler ? Ach, es tut sowieso nur weh, ich will das nicht. Was gibt es auch zu sagen, es ist ja nichts da. Ich gehe hier in die Schule und mehr ist nicht. Was sich in meinem Kopf abspielt, ist nicht wichtig. Heute dies, morgen das.

Wenn ich mich mit jemandem nicht verstehe, dann brauche ich auch keinen Kontakt zu ihm zu haben. Es tut mir doch nicht gut. Ich wurde kurz abgecheckt und ausgemustert, und das wars. Als Mensch oder Freundin komme ich dann auch nicht mehr in die Liga. Meiner Direktheit wegen dürfte ich dann ruhig noch in der Leitung bleiben. Ich bin zweitklassig, zweite Wahl. Das fühle ich auch so. (Bei Th. damals war das ständig so: Jede Frau ist besser als ich. Schon allein dadurch, dass er sie noch “vor sich hat” und sie ansehen kann. Ich stehe neben ihm, im “toten Winkel”, mich hatte er schon, mich sieht er nicht mehr und eine zweites Mal gibt es nicht) Und wenn das alles nur Einbildung wäre, dann bliebe doch die Erinnerung an den kühlen, ausweichenden Blick unter halbgesenkten Lidern, der mich wissen ließ: Wie enttäuschend, wie langweilig, wie billig ! Laufen nicht genug von solchen hier auch an mir vorbei und das ist einfach eine andere Welt, mit der ich nicht in Verbindung komme, weil sich da nichts berührt ? Und das ist ganz normal und kaum von Bedeutung. Und abends, wenn ich Musik höre, dann ist die Verbundenheit doch spürbar. Sie ist da. Also ist alles in Ordnung so. Man muß sich nicht mit jedem gut verstehen, mit dem man verbunden ist. Ich bin auch mit denen verbunden, die ich einmal gekannt habe, mit denen ich negative Erfahrungen hatte und das ist am Ende genauso wertvoll. Es gibt nur noch das, was mein Problem ist. Aber ich will nicht auf mich sehen. Ich muß dort hinsehen, von wo die Ablehnung kommt. Wie Hypnose. Ich weiß ja, wie es sich mit U. lösen würde. Ich bekäme ein Gefühl für meinen Zustand, eine Anteilnahme und automatisch hätte ich wieder eine angemessene Einstellung zum Gegenüber. Das würde mir doch gut tun. Aber ich verharre hier in dieser Situation, wie in diesem Job, als gäbe es wie dort keine Auswege. Denke ich etwa, wenn ich diesen Job machen muß und nicht heraus kann, dann kann ich auch an der anderen Sache nichts ändern? Es gibt da einen Zusammenhang.

Ich kriege es also hin, ich verdiene Geld, ich mache es gut, ich gehöre irgendwie dazu. Von so viel Erfolg bin ich als “Versager”offenbar überwältigt und denke: Da kann ich froh sein, mehr würde ich auch gar nicht hinkriegen. Wie anmaßend von mir, mehr gewollt zu haben, ich bin hier unter meinesgleichen, wenn auch mit einer besonderen inneren Erfahrung. Um dort herauszukommen, also gekündigt zu werden,  müßte ich absichtlich versagen.

Ich muß daran denken, dass ich mich zum Treffen mit J. auch absichtlich alltäglich gekleidet und benommen habe, weil ich die Kündigung schon im Vorfeld spürte. Es sollte ihn ärgern und schockieren, ihm zeigen, in was er sich da hineingesteigert hat, ohne mich wirklich anzusehen. Wenn er mich einfach nur als Mensch hätte kennenlernen wollen, wir hätten Spaß haben können, dachte ich immer. Wir hätte vielleicht viel gelacht und uns schlagfertig geneckt. Viel geredet oder wenig. Und da, wo wir uns ähnlich sind, da hätten wir uns angelächelt und verstanden. Oder wir wären an der Elbe entlang gelaufen und hätten die Füße im Wasser gekühlt. Vielleicht hätte einer von beiden so eine spontane Idee gehabt, und der andere hätte sich vielleicht geniert, aber mit diesem Menschen hätte er es sich doch gewagt, denn er ist ein Nahestehender, der einem, und dem man etwas sehr Verletzliches in die Hände gelegt hat. Wir hätten Schmerzen teilen können, wenn so etwas aufgetaucht wäre. Oder Sehnsucht. Er hätte mich ein bißchen ausfragen und zum Reden bringen können. Oder ich ihn. Oder wir hätten uns einfach ruhig unterhalten, einander beide zugewandt. Und jeder wäre mit etwas Neuem, Warmen im Herzen nach Hause gefahren und hätte gedacht: Das also ist J. Das also ist B. Wie interessant, wie eigenartig ! Mit so jemandem kann ich also freundlich verbunden sein, obwohl er/sie so anders ist und lebt. Wir denken und fühlen oft ähnlich, obwohl wir so entfernt voneinander wohnen. Und wir sind nicht nur zwei verletzte Kinder, wir sind auch fröhliche Kinder und scheren uns für eine Weile nicht um diese übliche Welt um uns herum. Wir kennen da was anderes.

Das hätte Jetzt-Projekt-Qualität, und da habe ich aus Gekränktheit seinen Exklusivitätsansprüchen meine entgegengesetzt. Wir haben uns da mit überhöhten Erwartungen gegenseitig abgewehrt. Außerdem waren sie verschieden. Aber er fragte nicht, also sagte ich nichts, und so nahmen die Dinge ihren Lauf.

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